Reviews
"Live-Gigs"


Reviews
"Enchantment under the Sea"

Reviews
"... gonna break your arsch!"


Reviews
"Let's go Grrrls"


Interview
"ZONkED!-Fanzine"

Interview
"Banzai-Fanzine"





Reviews "Live-Gigs"

08.05.2004, Aachen, Hauptquartier
Female Fronted Punk Rock stand auf dem Plakat. Und wirklich, ja der fronted female Effekt funktionierte mit diesem röhrendem Tier auch ohne den typischen Girlie-Tittenbonus Effekt, der einfach weniger zur Debatte stand, als vielmehr Power und Stimme der Frontfrau und ihrer zu Skalven degenerierten Männer. Die Münsterländer, die stur von sich behaupten, immer nur drei Stücke zu spielen, kloppten sich durch ein solides Trashpunkgaragenrock’n’roll-Set, hart aber herzlich, immer schnell und hart. Das meiste war zwar irgendwie zusammengeklaut, und auch die Tatsache, daß es am Anfang zu viele Pausen zwischen den Songs gab, mag ihnen kritisch ins Tagebuch geschrieben werden, aber dank des dauergrinsenden Frontgirls, das souverän und unbeirrt die Show schmiss und gegen alles und jeden anschreien und rocken konnte, spielte das keine wirkliche Rolle. Das einer der BandMITglieder dann auch noch ein korruptes Polski Shirt für die scheibenwischenden Polenpunks angezogen hatte, brachte das Faß zum überlaufen und den Wodka ins Haus. Die sympathische Band spielte ein fettes Set mit ein paar Schwächen hier und da, aber schmiss die Party und gab sich auch nach dem Set alle Ehre und die Kante. Die anwesenden Irren dankten es und feierten fleißig mit. Wenn die Rosettes jetzt noch ihre Live-Qualitäten auf ein Album bannen können, haben sie viele Fans gewonnen.
Bierfront 2004

19.04.2002, Düsseldorf, Bürgerhaus Bilk (+ Peter Pan Speedrock)
(...) Im Bürgerhaus herrschte bereits ausgelassene Stimmung und der Schuppen war proppevoll.
The Rosettes schickten sich bereits an, das Publikum zum Köcheln zu bringen und das gelang ihnen auch. Die Fastnachbarn aus Münster traten ziemlich in den Arsch und überzeugten mich recht schnell. Und als ich nach ein paar Minuten feststellte, dass dieses Reibeisenprollgeshoute nicht von einem Mann, sondern von einer Frau kam, musste ich mein Kinn wieder hochschieben, weil ich damit nicht gerechnet hätte. Da wären so manche Sängerknaben erblasst bei dieser groben Vortragsart. Die Band versprühte mit ihrem dreckigem Garage-Rotz-Punk eine gehörige Portion Fuck-You-Mentalität und das Publikum zeigte sich recht angetan vor der Bühne. Mehr als eine Viertelstunde hab ich allerdings nicht gesehen, da ich etwas später ankam. (...) Neben den Akteuren und der sowieso guten Musik, konnte auch der Sound im Bürgerhaus wieder einmal überzeugen und ließ die eigentlich kleine Räumlichkeit vergessen. (...) Und das alles für sagenhafte 0,00 Euro.
www.brokenviolence.de

 
16.02.2002, Wuppertal, Autonomes Zentrum (+ Shakedowns, Battledykes, Dirtshakes)

(...) Ich hatte da mein Kaugummi schon längst aus dem Mund gespuckt und mit einem neuen wartete ich auf die zweite Band des Abends. Das waren dann zu meiner Überraschung schon die Rosettes, für die wir hauptsächlich den Weg ins Tal angetreten waren. Schließlich hatte ich Micha vorher erzählt, daß ihre LP ein ziemlicher Klopper ist. Sängerin Betty stand auf der Bühne, bewegte sich kaum einen Schritt. Dafür grinste sie die ganze Zeit. Doch dann, ihr Mund näherte sich dem Mikro, und der Gesang ertönt. Was für eine kraftvolle und krächzende Punkrock-Stimme. Wow! Coole Scheiße, dann wieder kurz ein wenig Musik, die Sängerin steht wieder nur da und grinst mit den vorderen Leuten um die Wette und dann geht sie wieder zum Mikro. Dieses Spielchen wiederholte sich ein dutzendmal, und irgendwann kam ich zu dem Schluss: das hat irgendwie Stil, zwar extrem eigenwillig, aber das hatte was. Mal was völlig anderes. Umgekehrt hätte ich es wohl nicht so gut gefunden, steht wutschnaubend auf der Bühne und lacht dann ins Mikro. Der Laden war mittlerweile sehr gut gefüllt und fast alle hatten ihren Spaß. (...)

3rd Generation Nation #23


back to the top