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Reviews "Enchantment under the Sea" (Stereodrive! Records 016) Eine große Veröffentlichung auf dem Münsteraner Stereodrive-Label. Die Rosettes spielen ungeschminkten, straighten Punkrock. Hart, schnell, dreckig, so wie Punkrock eben klingen muss. Das Album enthält 12 treibende Tracks und es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn wir nicht eine dieser akustischen Powerperlen auf unserer CD-Compilation unterbringen können. Für mich ist das die Punkrock-Platte des Jahres! Musik: ··· Cover: ··· Sound: ·· Vibrations: 9/10 Banzai #9 ’12 Sensational Hit Recordings’ steht auf der Platte und das war kein Versprechen, sondern eine Drohung! Ich liebe diese Scheibe in ihrem verklemmten Mudhoney Layout. Aber das ist auch Quatsch, eigentlich sieht’s nach 60’s Beat unter Wasser aus, is auch egal. Ursprünglich als ten-inch geplant erscheint das Ding nun als 12er. Is auch gut so und vor allem ist es gut, daß solche Musik ein Label gefunden hat. Ich denke alles andere wäre Stümperei und Stümmelei georden. Zwar ist es nicht gerade perfekt aber definitiv in Ordnung. Einen Hit könnt ihr auf der CD-R-Beilage mittanzen, wobei dies sicherlich nicht Aushängeschild sein soll aber doch schon die Platte repräsentieren kann. A Schmankerl is das Beiblatt, toll, einfach toll. Stilsicher geht’s nach vorn und Texte sind auch drauf. Drachenmädchen #1 Fuck - YES! I’ve just been smacked to the ground and trampled on by the mighty ROSETTES, Germany’s answer to AEROBITCH and THE GITS. The growling spat vocals of Betty Brat indicating a continental breakfast of some difference – turpentine and broken glass. The crude lounge mush of Side A closer “The Love Song” provides a few brief moments to dust yourself down, before the rama-a-lama uberkill continues. They say gut nacht with “Texel is the Reason”, not a tribute to Emo-Rock, nor a dead Prez in Dallas (1pm), but a neat Garage Surf instrumental, topped by the sound of waves crashing on the shore. This would definitely provide the perfect link on a compilation tape to RADIO BIRDMAN standard “Aloha Steve and Danno”… woah! Fracture #20 Watch Out For The Rudimentary Riot Rock’n’Roll Revolution: Auf dem hauseigenen Label Stereodrive!Records des Plattenladens Green Hell erscheint dieser Tage die Debüt-LP “Enchantment Under The Sea“ (STD! 016) der Münsteraner Lokalmatadore The Rosettes. Rotzige Punk-Akkorde gehen auf den zwölf Tracks eine prickelnde Liaison mit dreckigem Garagen-Rock und gekonnt eingestreuten Surf-Sounds ein. Eine Mixtur, die ordentlich in den Arsch tritt. Trotz aller straighten Power von Johnny, Holgi und Toby Rosette sowie der Reibeisenstimme von Sängerin Betty Brat bleibt das Gespür für griffige Melodien wie bei „Chucky’s Bride“ oder „A Perfect Love Affair“ keineswegs auf der Strecke. Coole Scheibe! GIG February 2002 You know, that Texas Terri is a screaming lady, but the girl in this band screams better, the music is harder and better, wild punkrocj here, great like wendy o is back from the hole. Ken Rock Mailorder Hey, alle mal herhören: Diese Scheibe passt zu dieser Frauenpower-Ausgabe wie die sprichwörtliche Faust auf’s Auge. Und Front-Frau Betty Brat röhrt, schreit und singt ins Mikro, daß es ’ne Wucht ist. Jaah, die Debüt-LP der Rosettes lässt keine Wünsche offen. Schon die Zeilen des ersten Stückes zeigen Euch wo’s lang geht: „Don’t believe what the teachers teach, don’t believe what the preachers preach, don’t believe what your boy-friend says – you’d better listen to your ass” …Yeah das ist Kick-Ass-Punkrock, der Euch gehörig in den Arsch tritt. Volle Punktzahl!!! Kruzefix #5 Im Prinzip machen die Rosetten alles richtig: man nimmt verschärfte Punk-Elemente (ich fühlte mich das ein oder andere mal an Tattoed Corpse erinnert, falls die noch jemand kennt), stellt eine Frau mit Reibeisen-Röhre nach vorn und kippt hier und da ein Schuß Surf hinein. Das sollte munden, und doch - es fehlt noch ein Gewürz. Diese halbe Messerspitze, die aus einer guten eine sehr gute Band macht. Moloko-Plus #20 I think the Rosettes are from Germany and this is their 1st record I have in my hands and it sounds really great. They have the usual punk rock line-up: guitar, bass, drums (all played by The Rosette brothers) and Betty Brat on vocal. I love how Betty sings - Betty has guts and she is definitely one of my favorite female singers. Her voice is raw and punk. She has her style and it's not comparable to any other female singers. Rosettes' music is somewhere between 77 punk and power pop, but played with late 90s metallic punk sound (Zeke, Nashville Pussy). Songs are pretty catchy. "Listen To Your Ass" is short intro that opens this album followed by great and furious "Chucky's Bride". "A Perfect Love Affair" is great power pop with catchy chorus - this song sounds like great hit. "Fuck You!" (great title) is more glam punk and also pretty catchy. "Ready To Burnout" is a great furious song again. Unfortunately side A ends with some shitty and boring ballad with male vocal in indie rock style. Unbelievable, but it sounds like a completely different band. I don't know why they put this song on record. "Dangerzone" has great guitar riffs and sounds like trash punk Runaways. "Devil's Triangle" could be on GG Allin's "Brutality And Bloodshet For All" LP. It's great and it's one of my favorite songs from this LP. "No More Excuses" is sonic fast R'n'R, very catchy. "Bus No. 15" is nice and rockin' glam punk with honky tonk piano. The Rosettes have great production too and that makes this record even more enjoyable. I also like Johnny Rosette's guitarwork and the concrete strong rhythm section. The Rosettes go on rockin' through "Lock'n'Loll" - the title says it all. "Texel Is The Reason" is nice surf punk instro, well a bit different than the rest of the record, but it fits pretty good as closing track. If there was any way to delete last song from A side, this would be genius record. Anyway, if you see it - buy it. No Brains-Webzine Green Hell Münster, Rosettes Münster = Platte auf Stereodrive. Das Demo mit dem brillanten Titel „... gonna break your Arsch!“ wurde letztes Jahr schon im Ox besprochen, jetzt hat’s dann doch mal zu einem Album gereicht, und ja, Münster hat sich damit einen Platz auf der Punk’n’Roll-Landkarte, ja überhaupt auf der musikalischen Landkarte zurückerobert, denn bislang hatte das westfälische Katholen- und Beamtenkaff nur die reichlich stinkstiefeligen H-Blockx zu bieten. Und apropos Arsch: jener wird hier auf Seiten des geneigten Hörers gut und gerne getreten, die Münsteraner haben’s aber auch mit musikalischer Abwechslung und können nicht nur Go!, sondern auch ‘ne Spur langsamer, was Frontfrau (yes, hier singt frau!) Betty Brat die Möglichkeit gibt, richtig lecker rumzuröhren. Gut, bis man Aerobitch das Bier reichen kann, braucht’s noch etwas Routine, aber die Richtung ist klar, die Produktion stimmt, „Ready to burnout“, hier auf der Ox-CD zu hören, brennt gut einen ab, und so gilt’s den Versuch zu wagen. Ach ja, irgendwo darf hier ein gewisser Avl Lugosi am Piano klimpern – yep, das war der von Novotny TV (R.I.P.). Schickes Layout und Artwork übrigens. 7/10 Ox-Fanzine #45 Die Rosetten sind eine vierköpfige deutsche Punk-Band mit einer Sängerin, die wirklich deftig gröhlen kann, es sich aber trotzdem gut anhört. Als Orientierung könnte man hier von den deutschen AEROBITCH sprechen, was ungefähr hinhaut. Zwar sind die Rosetten nicht ganz so brachial wie eben genannte, aber rocken tun sie allemal. Geboten wird dreckiger Garage-Punk’n’Roll mit Titeln wie „Listen to your ass“, „Fuck you“, „Ready to Burnout“ ..., was schon aussagekräftig genug sein sollte. Einfach gesagt eine ziemlich konstant fiese Platte, die man sich ohne Meckern durchhören kann, und mich mit einem finalen Surf Stück zufrieden zurück lässt. Pankerknacker #8 Eine Punkband aus Münster. Wer noch nie in dieser Stadt war, wird die innere Ironie dieses Satzes kaum verstehen. Ein Häufchen Aufrechter also, die sich redlich mühen, als sicke Verfechter des klassischen GaragePunks dem viel größeren Haufen aus ignoranten Arschlöchern, die diese Stadt bevölkern, mal ordentlich den Marsch zu blasen. Jungs, ich wünsche Euch das beste! Persona non Grata #53 Volle-Kanne-Dampfhammer-Rock zur Abwechslung mal mit Sängerin, was mich zwangsläufig an die Spanier von Aerobitch erinnert. Betty Brat versteht es, sich ansprechend und elegant auszukotzen, der Mann an der Gitarre hat seine Thin Lizzy-Lehrstunden genommen und das Bier schmeckt gut zu dieser Platte. Mit "Bus No. 15" hat man auch gleich eine Party-Hymne im Gepäck. Plasic Bomb #39 Zurück zum Punkrock, diesmal durchaus mit der Betonung auf „Rock“. Eine Band, die zwar Punk macht, aber ihre Wurzeln, die bei Bands wie AC/DC oder noch viel mehr Motörhead liegen, nicht verleugnen kann, sind die Rosettes. Der große Unterschied: Hier singt – leider durchaus selten im Rock’n’Roll – eine Frau. The Rosettes stehen ebenso in der Tradition der Ramones, und wer E-Gitarren dem Computer vorzieht und sich gewünscht hätte, Elvis wäre mal etwas deftiger zur Sache gegangen, der wir die Rosettes mögen. Im übrigen handelt es sich bei den Mitgliedern der Band u.a. um Mitglieder von Daddy Longleg und Thee Evil Bad, die hier mal etwas anderes machen und ihr Handwerk verstehen. Zur Abwechslung geht es nicht um politische Inhalte, sondern um den guten alten Spirit of Rock’n’Roll: Live fast, die young, hätte ich fast gesagt. Paßt super zu einer Flasche Bier, oder auch mehreren. Wer Wert darauf legt, hat sogar die Wahl zwischen verschiedenen Farben, in denen die LP erhältlich ist. Semester Spiegel #333 Das Teil hat bei mir eingeschlagen wie die sprichwörtliche Bombe. Ich weiß gar nicht mehr, was ich mir vorher gedacht habe, was mich abgeschreckt hat. Alle Gedanken wie weggeblasen. Nun dreht diese Scheibe eine Runde nach der anderen und ich bekomme einfach nicht genug davon. Melodischer, schneller, dreckiger Punk’n’Roll, mit einigen Überraschungen und verdammt abwechslungsreich ist das Ganze auch. Auf meiner Interview-Wunschliste für’s next S.O.Y. stehen sie nun ganz oben, die Rosetten aus Münster. Das Album geht ab wie der Esel am Anfang. Stupid over you #11 Gleichwie überraschte und überzeugte mich die Vinyl-Debüt dieser noch sehr jungen Band aus Münster auf ganzer Linie. Als ich zum ersten Mal die „12 Sensational Hit Recordings“ auflegte, vergaß ich über die komplette Spielzeit, mal einen Blick auf das Rückcover zu werfen. Meine ganze Konzentration galt dem Foto, dem Textblatt und dem letzten Spruch auf diesem, „Wer das liest wird doof!“ Ja super Real Shock, da haben Dich die jungen Hüpfer aber ganz schön vernatzt. Bei den ersten drei Songs war ich noch der felsenfesten Überzeugung, daß hier am Mikro ein Typ steht. Aber so ungefähr zur Halbzeit kam mir das dann irgendwie spanisch vor. Die Preisfrage, die ich mir dann zum Ende stellte, lautete: Ist diese Gestalt auf dem kopierten Foto nun tatsächlich männlicher Abstammung, oder könnte es sich um ein rotzfreches Mädchen handeln? Auch als ich endlich auf dem LP-Rückcover das Line-Up entdeckte, war ich mir nicht so ganz sicher. Betty könnte sich auch durchaus ein Typ nennen, warum nicht? Den endgültigen Beweis lieferte dann das Informationsblatt, das mir Sir Alfred van „Green Hell“ beigelegt hatte, denn dort wurde der Vergleich zu AEROBITCH gezogen. So, nun waren die Fronten zwar geklärt, aber so ganz glauben konnte ich es dennoch nicht. Denn wo zur Hölle holt das junge Fräulein die ausdauernde Power her, um mit solch einer rotzigen und zornigen Krächzstimme aufzutrumpfen? Das bleibt mir ein Rätsel und man muß beinahe schon echt Angst um ihre Stimmbänder haben! Respekt, einfach nur Respekt vor dieser geballten Portion Punk Rock Aggression. Und die Musik? Das haut einen auch direkt in den Bann und spuckt einen Smasher nach dem anderen raus. Die Platte wird zu keinem Zeitpunkt wirklich langweilig, auch nicht, wenn es etwas langsamer zur Sache geht. Nun habe ich auch endlich rausgefunden, woran man Hits wiedererkennt. Die Platte hatte ich mir einmal angehört und sie nach ungefähr sechs Wochen erneut aufgelegt. Und siehe da, ich erkannte auf Anhieb „Chucky’s Bride“, „Ready to Burnout“ und das hammermäßige „Dangerzone“ sowie eigentlich alle anderen Songs auch. Ich glaube, in der Stadt von fahrradfahrenden jungen Menschen mit „Green Hell“-Plastiktüten am Lenker wächst einer der besten deutschen trashy Gragenpunkbands heran. 5/5 3rd Generation Nation #23 „99% aller Münsteraner Bands saugen“, behaupten jedenfalls die ortsansässigen „Stereodrive! Records“. Ob das stimmt sei mal dahingestellt. Jedenfalls saugen The Rosettes auf ihrer Debut-LP „Enchantment Under The Sea“ nicht. Das ist der Grund, warum die „Zurück in die Zukunft“-Fans (schönes Cover und schöner Titel übrigens!) die ersten Münsteraner sein dürfen, die sich nun auf besagtem Label, einem Ableger des Plattenladens und Mailorders „Green Hell“, zwischen Lizenzveröffentlichungen von The Hives bis The (International) Noise Conspiracy tummeln. Gleich im Opener wird man von den Rosetten aufgefordert, auf seinen Arsch zu hören. Da zielt die Debut-LP des Schließmuskel-Quartetts nämlich mit ausgeholtem Stiefel hin. Solider Punk & Roll, schnell und treibend gespielt, trifft auf die Stimme Betty Brats, die Erinnerungen an die mittlerweile aufgelösten Aerobitch wach werden lässt. Doch da wo die Spanier eher schleppend daherkommen, legen die Lokalmatadore noch ’n Brikett nach. Mit zwinkernd hochgezogener Augenbraue und plörrender Bierdose. Dann darf ein Surfstück auch gerne mal in Anlehnung an die Misfits „Texel is the Reason“ heißen. Ultimo 4/02 Deutscher Nachwuchs aus Münster, eine junge Punk-Band, die auch Metalhörer zufrieden stellen wird. Nicht zuletzt dank der Stimme von Betty Brat drängt sich der Vergleich zu den Spaniern Aerobitch auf. Fans dieser Band können also bedenkenlos zugreifen. Meines Wissens gibt es "Enchantment..." nur auf blauem Vinyl und das wohl nur schwer - beim Media Markt braucht ihr danach nicht zu fragen. Aber beim Green Hell Mailorder (www.greenhell.de) gibt es das schick verpackte Dutzend für schlappe 9 Teuros, wie alle anderen Rock'n'Roll Alben, die ich Euch vorstelle. 8/10 Unbroken Metal #13 Kurz vor Jahresende kam dann doch noch die Scheibe der Rosettes bei Stereodrive, einem Green Hell-Ableger, raus, die dann so eben noch den Titel „Beste Scheibe 2001“ ergattern konnte, zumindest in meiner Wertung, den sie sich allerdings mit Leftover Crack teilen muss. Das Demotape hatte ich ja letztens schon mal in der #40 (zu Recht) tierisch gehypt und abgefeiert, und wer sie im Oktober mit den Shocks im Kontrollpunkt gesehen hat, wird mir zustimmen, denn das war ja wohl ein ziemlich geiles Konzert. Jetzt gibt’s also endlich die lang ersehnte LP. Punkröhre Betty und ihre drei Kompanjongs geben wieder tüchtig Gas und wildern in Hardrock- und Rockabillygefilden ebenso wie bei Surf und Schweinerock. Das Ergebnis ist eine beeindruckende und rasante Punk’n’Roll-Mischung, die sich u.a. hervorragend zum Autofahren eignet und natürlich LAUT gehört werden MUSS. Aber genug geschwafelt, nur eins noch: kaufen!!! (Und natürlich nach Konzerten Ausschau halten). Warschauer #43 |
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